Vier Verletzte bei mutmaßlicher Brandstiftung in Pforzheim: 29-jähriger Verdächtiger flüchtig

Pforzheim (pol/amf) Im Pforzheimer Stadtteil Eutingen hat ein 29-jähriger Mann am Freitagabend offenbar vorsätzlich eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand gesetzt. Dabei wurden nach Polizeiangaben vier Personen verletzt. Der mutmaßliche Täter ist flüchtig. 

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung heute mitteilen, hielt sich der Verdächtige am Freitagabend gegen 21 Uhr gemeinsam mit drei weiteren Personen in der im Rennbachweg gelegenen Wohnung auf. Die Ermittler werfen dem 29-Jähriger vor, die Wohnung in Brand gesetzt, anschließend die Flucht ergriffen und damit den Tod der sich in der Wohnung aufhaltenden Personen billigend in Kauf genommen zu haben. Dem Trio gelang es zwar, sich ins Freie zu retten, eine Person zog sich dabei aber schwere Verbrennungen an den Beinen zu. Die beiden anderen Personen trugen leichte Rauchgasvergiftungen davon.

Mutmaßlicher Täter flüchtig

Durch die Feuerwehr konnte der Brand in der Wohnung gelöscht werden. Eine 54 Jahre alte Bewohnerin des Mehrfamilienhauses wurde aus ihrer Wohnung im Dachgeschoss mittels Drehleiter ebenfalls mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung geborgen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt das Pforzheimer Kriminalkommissariat. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der 29-jährige wohnsitzlose Verdächtige bislang noch nicht gefasst werden. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der 0721 – 666 5555 entgegen.