Vereine der Ringerliga wehren sich gegen Reformen

Weingarten (pm/al) Nachdem der Deutsche Ringer-Bund die Bundesligarichtlinien gravierend geändert hatte, haben sich alle acht Bundesligavereine gegen diese Reformvorschläge ausgesprochen.

Der DRB will die bisherige Finalpraxis grundlegend erneuern: Bislang wurde das Finale in einem Hin- und Rückkampf in den Hallen der jeweiligen Finalisten ausgetragen. Nun soll es aber nur noch einen einzigen Kampf an neutraler Stelle geben.

Da dies nach Unterzeichnung der Lizenzanträge der Bundesligisten geschah, hätte das gravierende Folgen für die Vereine. Der SV Germania Weingarten meinte in einer Stellungnahme, dass diese Reformen ihrem Lizenzantrag die Grundlage entziehen. Denn die Finalaustragung vor heimischer Kulisse ist eine große Einnahmequelle und im Finanzplan für die Saison fest eingeplant.

Die Vereine kündigten an, alle rechtlichen Schritte gegen die Durchsetzung der neuen Finalpraxis auszuschöpfen.