Ver.di ruft Banken zu Streiks auf

Stuttgart (pm/et) Am Freitag ist erneut mit Warnstreiks bei baden-württembergischen Banken zu rechnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft dazu auf. Die Streiks sollen die Arbeitgeber dazu bewegen, die Gelder zu erhöhen und einen Ausgleich für immer mehr zunehmende Belastung durch die geforderten Gesundheits- und Entlastungstage zu schaffen.

Am 8. April waren bereits 750 Bankbeschäftigte im Streik, so die Gewerkschaft ver.di. Diese befanden sich alle im Raum Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe. Zudem haben über 800 Mitarbeiter der Bausparkassen Schwäbisch Hall und Wüstenrot ihre Arbeit für drei Tage unterbrochen.

Nun ruft ver.di die Bankangestellten vor der vierten Verhandlungsrunde am 20. Mai erneut zu Warnstreiks auf. Am Freitag, den 17. Mai sollte mit Verzögerungen und sogar Filialschließungen gerechnet werden.

Ver.di fordert für die Angestellten an privaten und öffentlichen Banken 6 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Für Auszubildende wird eine Erhöhung der Vergütung um 10 Euro gefordert. Die Gewerkschaft möchte zudem in der Tarifrunde über Arbeitsbelastung und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung verhandeln. Für alle Beschäftigen will die ver.di sechs Gesundheits- und Entlastungstage einführen.