Startschuss für Klimakonferenz in Karlsruhe

Karlsruhe (pm/rl) Klimaexperten aus ganz Deutschland sowie Lateinamerika treffen sich heute in der Stadthalle Karlsruhe zu einer dreitägigen Konferenz. Die Organisatoren der Tagung rechnen mit rund 140 Teilnehmern, die in der Fächerstadt über den Klimawandel und den Klimaschutz diskutieren.

Zu dem internationalen Zusammentreffen eingeladen hat die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) von Engagement Global in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda (LAG) 21 NRW. Der Workshop ist Teil des Pojekts „Kommunale Klimapartnerschaften“, an dem Kommunen aus Deutschland, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien und Nicaragua in unterschiedlichen Kooperationsprojekten beteiligt sind. Die Projektpartner tauschen sich ab heute über Maßnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten in Bereichen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wasser- und Abfallwirtschaft und Umweltbildung aus. Zum heutigen Auftakt sind zusätzlich zu den Projektteilnehmern die Botschaften der beteiligten lateinamerikanischen Ländern, Vertreter der fachlich zuständigen Bundes- und Landesministerien sowie Vertreter weiterer Organisationen der Gebiete Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit eingeladen.

Die Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) Britta Wirtz zeigte sich mit der Wahl des Veranstaltungsorts zufrieden. Das Kongresszentrum Karlsruhe erweise sich einmal mehr als attraktiver Standort für anspruchsvolle Veranstaltungen aus dem Bereich Gesellschaft und Politik, so die KMK-Geschäftsführerin. Auch der Projektleiter für Kommunale Klimapartnerschaften bei der SKEW Kurt-Michael Baudach lobte Karlsruhe und die Stadthalle als Veranstaltungsort. Laut Baudach bietet die Stadthalle eine „perfekte Infrastruktur in absolut zentraler Lage“. Außerdem hätte man durch die Stadt und den Landkreis eine sehr aktive Unterstützung erfahren, so Baudach.