Regierungspräsidium bestätigt: Rheinbrücken-Sanierung verzögert sich

Karlsruhe/Wörth am Rhein (pm/amf) Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte, ist vom Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe heute bestätigt worden: Die ursprünglich für Anfang September geplanten Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke Maxau verzögern sich. Als Grund führt das RP Schwierigkeiten bei der Herstellung der Probeplatte an. Für die Ertüchtigung der Brücke ist under anderem das Aufbringen von hochfestem Beton auf der Brückenplatte vorgesehen – dazu sollte zunächst eine Probeplatte betoniert werden. Erst wenn diese die Vorgaben erfülle, könne mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden.

Wie das RP auf einer eigens dazu einberufenen Pressekonferenz heute mitteilen ließ, konnten die beauftragten Unternehmen besagte Probeplatte bislang noch nicht fertigstellen. Der neue Zeitplan sieht die Herstellung der Platte bis Ende September vor. Vorausgesetzt sie erfüllt dann die betontechnologischen Anforderungen, sollen die Ertüchtigungsarbeiten Ende Oktober anlaufen. Am geplanten Bauende im Dezember 2019 will das RP weiterhin festhalten. Dafür sollen – entgegen den ursprünglichen Planungen – auch im Januer und Februar 2019 Bauarbeiten auf der Brücke durchgeführt werden.