Pforzheim: Eine Stadt im Umbruch

Pforzheim (che) In Pforzheim fand heute im CongressCentrum der traditionelle Neujahrsempfang der Goldstadt statt. Oberbürgermeister Gert Hager begrüßte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Festsaal. Er sieht seine Stadt im Umbruch, betonte er in seiner Festrede.

Die Entwicklung der Innenstadt sei eine der großen Herausforderungen der Zukunft, so Hager. Es müsse gelingen, verschiedene zentrale Bereiche in Pforzheim neu zu ordnen – zum Beispiel das Areal im Osten der Innenstadt, das Gebiet um die Schloßkirche bis zur Enz hinunter und der Bereich um den Leopoldsplatz, forderte der Oberbürgermeister: „Dann ist unser Pforzheim eine Stadt im Umbruch, ja eine Stadt welche Zukunft denkt und die Kraft hat, sie zur Gegenwart zu machen!“

Der Blick zurück fällt aus Sicht des Stadtoberhaupts positiv aus: „Die Zahl der Arbeitsplätze und die Steuerkraft unserer Stadt sind deutlich gestiegen.“ Das Geld will Hager dafür verwenden, um die großen Ausgaben im sozialen Bereich bezahlen zu können und Bildung und Kinderbetreuung in Pforzheim weiter voranzubringen.

Anschließend verlieh der Oberbürgermeister drei Bürgermedaillen der Stadt. Geehrt wurde Michel Arnould für sein langjähriges Engagement zwischen der Goldstadt und den ehemaligen Zwangsarbeiten aus den Vogesen. Sonja Eitel erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit im Bereich der Sportförderung, insbesondere des vorschulischen Kinderturnens. Die dritte Medaille ging an das Ehepaar Nelli und Artur Schuh, stellvertretend für alle Pflegeeltern in Pforzheim, für seine über zwanzigjährige Tätigkeit und dem anhaltenden Einsatz als Pflegemama und -Papa.