Nichts zu holen für PSK Lions

Karlsruhe (laho) Die PSK Lions verlieren 82:100 gegen den Tabellenführer aus Chemnitz. Die 99ers – vor allem in der Offensive das bessere Team.

Von Beginn an sahen die rund 1400 Zuschauer ein sehr schnelles Spiel. Die ersten Minuten konnten die Lions das Tempo des Tabellenführers noch mitgehen, mussten aber relativ schnell akzeptieren, dass gegen Chemnitz nichts zu holen war. Vor allem in der Offensive hatten die Lions nur wenig entgegenzusetzen. Im ersten Viertel konnte sich die Mannschaft von Ivan Rudez durch zwei Dreier bis zum 8:8 noch im Spiel halten, danach ging nicht mehr viel. Chemnitz stellte konsequent immer wieder einen Block, kam so vor allem durch Distanzwürfe zum Erfolg. Hinzu kam, dass die Fehler der Lions knallhart durch ein schnelles Umschaltspiel ausgenutzt wurden. Während die Lions sich noch nicht einmal richtig sortiert hatten, hatte Chemnitz bereits abgeschlossen. Das zweite Viertel gehörte somit ganz klar den Chemnitzern. Von 29:14 setzten sich die 99ers bis zur Halbzeit auf 57:31 ab – lagen zu diesem Zeitpunkt bei einer Dreier-Trefferquote von 61%

Lions ohne Spielkonzept

Während sich die Chemnitzer im Eins-gegen-Eins Duell kaum aufreiben mussten, sah es bei den Karlsruhern ganz anders aus. Der PSK wirkte planlos – gerade im Angriff. Hinzu kam das Wurfpech bei Distanzwürfen. Die Lions versuchten im zweiten Spielabschnitt noch einmal alles, der Vorsprung der Chemnitzer war zu diesem Zeitpunkt aber schon zu hoch. Im Endeffekt gelang den Lions nur noch den Vorsprung der Chemnitzer zu minimieren, an einen Sieg war an diesem Abend aber nicht mehr zu denken. Letztendlich unterlagen die Karlsruher mit 82:100 dem Tabellenführer aus Chemnitz. Das nächste Spiel bestreiten die Lions nächsten Samstag auswärts gegen die Kirchheim Knights.