Nach Schießerei in Straßburg: Verstärkte Kontrollen an den Grenzen

Straßburg (ij/da) Nach dem Attentat in Straßburg kommt es an der deutsch-französischen Grenze heute zu verstärkten Kontrollen. Ein Angreifer hatte gestern Abend in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarktes mindestens drei Menschen getötet; zwölf weitere erlitten Verletzungen. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

Die Polizei schließt nicht aus, dass er nach Deutschland geflohen ist. Die Fahndung dauert an; dadurch kann es an der Grenze zu langen Wartezeiten kommen.

Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Straßburger, ist laut Berichten polizeibekannt. Ob die Tat einen terroristischen Hintergrund hat, ist noch unklar. Laut unserem Einsatzreporter gab der Angreifer gegen 20 Uhr etwa acht bis zehn Schüsse ab. Die Polizei stürmte mehrere Gebäude, konnte den Verdächtigen jedoch nicht festnehmen. Er soll bei dem Schusswechsel verletzt worden sein. Die Stadt wurde großräumig abgeriegelt. Das französische Innenministerium bittet die Straßburger, wachsam zu beiben und den Anweisungen der Behörden zu folgen. Schulen seien heute geöffnet, sollten Schüler das wünschen.

Bild: Kamera24