Nach Shortseller-Attacke herrscht Klarheit: Wirtschaftsprüfer bestätigen Bilanz der Grenke AG

Baden-Baden (pm/ms) Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben den Jahresabschluss der Grenke AG uneingeschränkt bestätigt. Das teilt der Baden-Badener Finanzdienstleister heute mit. Die Grenke AG war nach einer Shortseller-Attacke im vergangenen September in Erklärungsnot geraten. Fraser Perring hatte dem Unternehmen unter anderem Bilanzmanipulationen, Geldwäsche und Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Die Wirtschaftsprüfer von KPMG sollten für Klarheit sorgen. Konkret wurde der Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 überprüft. Die Wirtschaftsprüfer stellten Grenke nach eigenen Angaben gestern ein uneingeschränktes Testat aus.

Unternehmensgewinn nach oben korrigiert

Gegenüber den veröffentlichten vorläufigen Zahlen ergaben sich laut Grenke Veränderungen, sodass sich der Konzerngewinn nach Steuern für 2020 um 8,5 Mio. Euro erhöhte und nun 88,4 Mio. Euro beträgt. Als Dividende plant das Baden-Badender Unternehmen eine Ausschüttung von 26 Cent je Aktie. „Wir haben geliefert. Mit dem uneingeschränkten Testat gewinnen wir Vertrauen zurück.“, so Vorstandschefin Antje Leminsky. Die Aktien des Unternehmens reagieren mit einem Kurssprung auf die positiven Nachrichten und verteuern sich aktuell um rund 15 Prozent auf 37,60 Euro (Stand: 9.30 Uhr).