Mobbingvorwürfe gegen Fedrow: OB Arnold widerspricht den Darstellungen Fedrows

Ettlingen (pm/amf) Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold hat auf die Vorwürfe, die ihm Bürgermeister Thomas Fedrow (CDU) in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben macht, reagiert und den Darstellungen Fedrows widersprochen. Fedrow sieht sich Mobbingvorwürfen ausgesetzt, nachdem sich mehrere Amtsleiter mit einem Brief an den OB gewandt hatten – der Vorwurf: Fedrow hätte eine Mitarbeiterin seines Dezernats, eine Justiziarin, gemobbt. Fedrow selbst weist die Vorwürfe zurück – sie seien nach wie vor unbewiesen, teilte er am Mittwoch mit.

Fedrow behauptet, die Mitarbeiter seines Dezernats hätten ihm gegenüber bei einer persönlichen Befragung ausgesagt, dass zwischen ihm und der Justiziarin „stets eins sehr gutes Arbeitsverhältnis“ bestanden habe. Dem widerspricht der Ettlinger OB. Die Darstellung Fedrows sei falsch. „Die MitarbeiterInnen des Justitiariats haben in diversen Befragungen durch Herrn Fedrow zum Selbstschutz jede Aussage zu dieser Angelegenheit verweigert. Das haben die MitarbeiterInnen des Justiziariats dem Oberbürgermeister gegenüber jeweils in schriftlichen Vermerken versichert. Die Vermerke liegen auch den Fraktionsvorsitzenden vor“, teilte Arnold am Freitag mit. Auch dem an ihn gerichteten Vorwurf, an einer internen Schlichtung nicht interessiert zu sein, weist Arnold zurück. „Dem Bürgermeister wurde seitens des Oberbürgermeisters schriftlich mitgeteilt, dass die Zuständigkeit für die Aufklärung des Sachverhalts beim Regierungspräsidium Karlsruhe liege, so dass es keiner zusätzlichen internen Mediation bedürfe. Durch das Regierungspräsidium ist eine faire Aufklärung sichergestellt, an der der Oberbürgermeister selbstverständlich ein großes Interesse hat“, sagte Arnold.