Trotz minimierter Kapazität wegen Corona: Verantwortliche des Karlsruher K76 zufrieden mit der Entwicklung

Karlsruhe (msc) Seit fast eineinhalb Jahren gibt es in der Karlsruher Kriegsstraße den Drogenkonsumraum K76. Dort können Abhängige unter hygienischen Bedingungen und unter Aufsicht von geschultem Personal ihre mitgebrachten Drogen konsumieren. Die Erwartungen, Drogenabhängige so von der Straße zu bekommen und ihnen durch zusätzliche Angebote eine Perspektive aus der Szene zu bieten, damals sowohl beim Land, als auch bei der Stadt Karlsruhe und dem Betreiber, der AWO Karlsruhe hoch. Knapp vier Monate nach der Eröffnung waren dann aber bereits die Hälfte der Plätze aber wieder gesperrt – wegen der Corona-Pandemie. Dennoch läuft der Betrieb und die Verantwortlichen zeigen sich bisher zufrieden.