KSC vs. VfB

Karlsruhe (fro) Nach sieben Jahren ohne Derby trennten sich der Karlsruher SC und der VfB Stuttgart im ausverkauften Wildparkstadion mit 1:3 (0:1).

Der frühe Dämpfer

0:1 Rückstand durch Takuma Asano in der 10. Minute – Eine Tickermeldung auf die so mancher KSC Fan zu diesem Zeitpunkt gerne verzichtet hätte. Trotz einer sehenswerten Choreo durch die Karlsruher Gegengerade kamen die Gäste aus der Landeshauptstadt besser ins Derby belohnten ihre offensive Ausrichtung mit der Führung. Mané brachte den Ball links im Strafraum ins Zentrum, wo Asano aus 13 Metern ins rechte untere Eck nur noch einschießen muss.

Der ungünsigste Zeitpunkt

Der KSC unverändert – die Stuttgarter bringen zur zweiten Hälfte den Joker und der sticht sofort! Simon Terodde steigt nach  Maßflanke  von Insuas höher als Dennis Kempe und nickt ein. Der 2 Tore Vorsprung für Stuttgart hielt jedoch nicht lange. Moritz Stoppelkamp verwandelt einen Handelfmeter (Insuas) sicher in der 51. Minute. Der KSC plötzlich wieder da.

Der Doppelwechsel

Torres und Diamantakos für Figueras und Kamberi – Ein systemtreuer Doppelwechsel in der 56. Minute leitete die Karlsruher Drangphase ein. Angepeitscht von den 27.900 Zuschauern im ausverkauften Wildpark drängte der KSC auf den Ausgleich. Dadurch eröffneten sich für die Gäste 2 Großchancen, die Kapitän Dirk Orlishausen im Karlsruher Tor vereitelte.

Die Verletzung

Nach drei Wechseln auf Karlsruher Seite die Schrecksekunde. Dirk Orlishausen will einen Eckball verhindern und kratzt den Ball im Spagat von der Seitenlinie. Sofort hebt er den Arm und muss behandelt werden. Unter schmerzen musste der KSC Keeper die letzten 10 Minuten humpelnd weiterspielen.

Die Entscheidung…

…in der Schlussphase. Ein Ballgewinn im Mittelfeld. Terodde spielt links raus zu Insua, dessen Flanke Maxim im Strafraum in aller Ruhe annimmt, Figueras austanzt und per Linksschuss wuchtig unter die Latte abschließt.

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Karlsruher SC:
Orlishausen – Valentini (Rolim, 74.), Figueras, Kinsombi, Kempe – Stoppelkamp, Prömel – Mavrias (Torres, 56.), Yamada – Kamberi (Diamantakos, 56.), Hoffer
Bank: Stritzel (Tor), Sallahi, Bader, Kom,
Trainer: Tomas Oral

VfB Stuttgart:

Langerak – Großkreutz, Sunjic (Terodde, 45.), Baumgartl, Insua – Kaminski, Zimmermann – Asano (Maxim, 77.), Gentner, Özcan – Mané
Bank: Grahl (Tor), Pavard, Zimmer, Klein, Ginczek
Trainer: Hannes Wolf

Tore:

0:1 Asano (10.)
0:2 Terodde (47.)
1:2 Stoppelkamp (51., Handelfmeter)
1:3 Maxim (86.)

Gelbe Karten:
Kempe (10.), Figueras (48.), Großkreutz (62.), Prömel (68.)

Zuschauer: 27.930

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel), Christian Fischer (Assistent), Markus Schüller (Assistent), Bastian Börner (Vierter Offizieller)