KSC verliert auch gegen Bremens Reserve

Karlsruhe (pm/ms) Der Karlsruher SC hat sein Auswärtsspiel am Mittwochabend bei der Reserve von Werder Bremen mit 0:2 verloren. Die Jungs von Cheftrainer Marc-Patrick Meister stehen nun nach drei Spieltagen mit einem Punkt auf Platz 15 der Tabelle und haben bereits sieben Gegentore kassiert.

KSC erwischt guten Start

Meisters angekündigte Umstellungen zeigten zu Beginn der Partie Wirkung. Die Badener waren auf dem Platz präsenter, standen defensiv stabil und konnten auch in der Offensive immer wieder Nadelstiche setzen. Wanitzek vergab in der siebten Minute die erste KSC-Chance. Er konnte den weit vor seinem Tor stehenden Tobias Duffner aus 30 Metern Distanz zwar überwinden, setzte seinen Heber aber rechts neben das Tor. Gefährlich wurde es auch nach Standards: Pisot schloss das Leder in der 13. Minute aber ebenso am Tor vorbei wie Wanitzek Mitte der erste Hälfte (25.). Auf der Gegenseite hatten die Blau-Weißen Glück, dass der freistehende Levent Aycicek die Kugel nach Leon Jensens flacher Hereingabe freistehend verpasste (5.).

Jensen trifft für Bremen

Von den Hausherren war in der Offensive erst in der 38. Minute etwas zu sehen, die Aktion endete aber mit der Führung für die Hausherren. Uphoff ließ Thore Jacobsens Schuss vor die Füße von Jensen prallen, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben konnte. Beinahe wäre es noch bitterer gekommen für den KSC: Nach Jensens Freistoß traf Johannes Eggestein jedoch nur das Außennetz (40.), Jensen scheiterte zudem an Uphoff, der die Kugel gegen den heranrauschenden Bremer mit einem guten Reflex zur Ecke lenken konnte. (45.).

KSC bemüht, aber wirkungslos

Beide Teams starteten mit identischem Personal in den zweiten Durchgang. Bei den Hausherren stand weiter Jensen im Blickpunkt, der einen Schuss neben das Tor setzte und mit einem weiteren Versuch an Uphoff scheiterte (49., 50.). Für die weiter engagiert nach vorne spielende Elf von Coach Meister setzte Siebeck das erste Ausrufezeichen, doch auch sein Versuch konnte vom Keeper entschärft werden (50.).

Gefährlicher wurde es nach einer schönen Kombination in der 55. Minute über Fink und Siebeck, der zu Zawada querlegte. Dominic Volkmer konnte gerade noch entschärfen. Nach 67 Minuten wäre Wanitzeks Kopfball wohl ins lange Eck geflogen, wenn Jacobsen nicht gerade noch mit dem Kopf drangekommen wäre. Glück hatten die Hausherren auch nach Camoglus Flanke, als Zawada aus kurzer Distanz an Duffner scheiterte (68.).

Wenige Minuten zuvor war es erneut Uphoff, der sein Team im Spiel hielt. Bei Idrissa Tourés Schuss reagierte er ebenso glänzend wie beim anschließenden Kopfball von Eggestein, den er ebenfalls parieren konnte.

Kazior macht für Werder alles klar

KSC-Trainer Meister brachte in der Schlussphase mit Florent Muslija (76.), Fabian Schleusener (78.) und Dominik Stroh-Engel (82.) drei frische Offensivkräfte, das Blatt konnten die Blau-Weißen aber nicht mehr wenden. Mehr als die Chance von Kapitän Kai Bülow sprang nicht mehr heraus, sein Schuss flog knapp über die Latte (77.). Der eingewechselte Rafael Kazior machte in der Nachspielzeit dann mit seinem Schuss zum 2:0 alles klar für Werder.