KSC: Unentschieden im letzten Heimspiel

Karlsruhe (dm) Mit einem gerechten 2:2 Unentschieden gegen den Tabellennachbarn Fortuna Düsseldorf hat sich der KSC von seinen Fans verabschiedet. Die Anhänger feierten nach dem Schlusspfiff ihre Mannschaft für eine tolle Saison. Der KSC blieb allein in den letzten acht Heimspielen ungeschlagen, und musste erst heute, am vorletzten Spieltag, die letzten Aufstiegshoffnungen begraben. Als bester Aufsteiger der Liga wird der KSC die Runde auf dem fünften Platz beenden.

Vor der Partie wurden im Wildpark vier Spieler verabschiedet. Die Eigengewächse Patrick Dulleck, Sebastian Schieck und Maximilian Reule werden in der kommenden Runde an anderer Stelle versuchen zu Einsatzzeiten zu kommen. Die Ausleihe von Michael Vizthum ist am Saisonende ebenfalls vorbei.

 

Fortuna eiskalt

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase geht Düsseldorf mit der ersten echten Chance in Führung (18. Min). Der KSC verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung und wird dann mit drei schnellen Pässen ausgespielt. Eine scharfe Flanke von rechts köpft Erwin Hoffer ins lange Eck, nix zu machen für Orlishausen-Vertreter René Vollath.

 

Jubel-Grüße an den Kapitän

Die Antwort der Hausherren aber nur vier Minuten später: eine Hereingabe von Philipp Klingmann bekommt Rouwen Hennings an der Fünfer-Linie an den Fuß – er lenkt den Ball flach ins Fortunen-Tor. 1:1! Die Mannschaft jubelt mit einem Trikot von Dirk Orlishausen und grüßt damit den Kapitän auf der Tribüne, der nach seiner Tumor-OP nur zuschauen kann. Auch die Fans stimmen daraufhin Orlishausen-Sprechchöre an!

In der 37. Minute hat Hennings die Chance den KSC in Führung zu schießen. Frei läuft er auf den herauseilenden Gästekeeper Michael Rensing zu, zirkelt den Ball dann aber weit am Tor vorbei.

 

Düsseldorf geht wieder in Führung

Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlägt dann Düsseldorf wieder zu. Ein Freistoß ans lange Eck des KSC-Tores verteidigen die Karlsruher schlecht. Ziemlich frei darf Adam Bodzek einköpfen. Zwei Gegentore per Kopf gegen den die lange Abwehr des KSC – ungewöhnlich und ärgerlich. 1:2 Rückstand zur Pause.

Elfer-Geschenk

Die erste dicke Möglichkeit nach der Pause hatte de KSC: Klingmann bekommt den Ball von Torres aufgelegt, scheitert aber an Rensing (54.). Düsseldorf hat in der zweiten Hälfte zunächst ein klares Chancenplus, ist im Abschluss aber zu ungenau. Der KSC braucht schon die Mithilfe des Schiedsrichter-Gespanns um zum Ausgleich zu kommen. Torres wird an der Strafraumgrenze gefoult, schreit laut auf – und bekommt einen Elfer zugesprochen. Hennings verwandelt: druckvoll, flach, rechts, unten. 2:2 (68.)

Jetzt legte der KSC noch mal zu. Angetrieben von einem starken Manuel Torres und einem agilen Dimitrij Nazarov (eingewechselt für Alibaz) flogen die Bälle duzendfach in den Düsseldorfer Strafraum. Allerdings ohne weiteren Erfolg.

Mit einer langen Ehrenrunde verabschiedete sich die Mannschaft von ihren Fans. Die feierten Trainer Markus Kauczinski und Kapitän Dirk Orlishausen mit Sprechchören.

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