Kein Ende in Sicht: weitere Bohrungen nötig

Karlsruhe/Rastatt (pm/lk) Die Untersuchungen nach der Ursache der Tunnel-Havarie in Rastatt-Niederbühl dauern weiter an. Ab nächster Woche werden zusätzliche Erkundungsbohrungen des Baugrundes durchgeführt.Sie sind im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn und dauern voraussichtlich drei Wochen.  Das teilt heute die Bahn mit.

Im Rahmen der Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahren sowie zur Planung des Weiterbaus führen die Deutsche Bahn und die Arbeitsgemeinschaft ARGE zusätzliche Untersuchungen durch. Ab Montag nächster Woche sollen die Arbeiten etwa drei Wochen laufen. Die Bohrungen sind südlich des Fußgängerstegs in Rastatt-Niederbühl, westlich der Gleise. Gearbeitet wird unter der Woche und tagsüber. Durch die eingesetzten Bohrgeräte kann es zu Lärmbelästigung kommen.

Im August 2017 hatten sich auf etwa sechs bis acht Metern Länge die Gleise über dem Tunnel bis zu einem halben Meter abgesenkt. Zur Erkundung des Baugrundes wurden zwischen Mai und Oktober 2018 über 60 Bohrungen im Bereich der Schadensstelle und Umfeld durchgeführt. Im Februar und März 2019 wurde weiteres Bodenmaterial entnommen und untersucht. Die Ergebnisse sollen weitere Hinweise auf die Schadensursachen geben.

Weitere Erkundungsbohrungen im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn in Niederbühl sind geplant. Über die Arbeiten will die Bahn rechtzeitig informieren.