Nach Großbrand: Europapark wieder geöffnet

Rust (ame) Bei einem Großbrand am Samstag im Europapark wurden die Attraktion „Piraten in Batavia“ sowie Teile des Skandinavischen Bereichs zerstört. Das Feuer war gegen kurz nach 18 Uhr ausgebrochen und erst Stunden später unter Kontrolle. Die Ursache ist bisher noch unklar. Sieben Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt, Informationen über Verletzte unter den Besuchern gibt es keine. 

Die Lage am Sonntag:

Der Brand konnte mittlerweile gelöscht werden, das teilen die Parkverantwortlichen über Twitter mit. Seit 9 Uhr hat der Freizeitpark wieder regulär geöffnet. Die Themenbereiche Skandinavien und Holland stehen jedoch aufgrund des Großbrandes nicht zur Verfügung. Davon betroffen: die Attraktionen Panorama Bahn, Monorail, Piraten in Batavia, Fjord Rafting, Dschungel-Floßfahrt und Koffiekopjes.

Europapark-Geschäftsführer Michael Mack spricht von einem „traurigen Tag“. Er könne seine Gefühle nicht ausdrücken. Die Zahl der verletzten Feuerwehrleute ist über Nacht von drei auf sieben gestiegen. Nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl und der Polizei Offenburg konnten aber alle mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Feuerwehr wurde am Samstag gegen 18.20 Uhr alarmiert. Über Twitter hatte der Park erstmals mitgeteilt, dass es im skandinavischen Themenbereich brennt – der Europapark wurde evakuiert. Nach Informationen der Polizei Offenburg haben die Besucher den Park geordnet verlassen.

Fotos: Twitter/creamyCheek

Aus dem gesamten Landkreis sind rund 500 Einsatzkräfte zum Europapark geeilt, darunter auch die Feuerwehr Karlsruhe. Im Einsatz waren etwa 250 Feuerwehrkräfte, 150 des Rettungsdienstes, 50 des THW und etwa 50 Polizisten. Für diesen Einsatz dankt Innenminister Thomas Strobl allen Beteiligten. So konnte dank der vielen Einsatzkräfte „eine großflächige Ausbreitung im Freizeitpark verhindert“ werden, so Strobl in einer Mitteilung an die Presse.

Auch am Sonntagmorgen gibt es keine näheren Informationen zur Brandursache. Kriminaltechniker haben mittlerweile die Ermittlungen übernommen.

Foto: Twitter/SwaggyDude33