Flächenverbrauch: Region ist und bleibt auf Kurs

Karlsruhe (pm/leo) Die Gemeinden in der Region Mittlerer Oberrhein haben im Jahr 2015 rund sieben Hektar neue Bauflächen eingezeichnet. Der Trend der zurückgehenden Flächeninanspruchnahme hat sich damit fortgesetzt.

„Für den sparsamen Umgang mit Flächen war auch 2015 ein gutes Jahr“, sagt Verbandsdirektor des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein Gerd Hager.

Der durchschnittliche Zuwachs der Siedlungsfläche habe laut dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg im Zeitraum von 2010 bis 2014 rund 59 Hektar betragen. Im Zeitraum von 2005 bis 2009 waren es noch rund 150 Hektar pro Jahr.

„Flächen sind eine begrenzte Ressource. Dieses Bewusstsein ist bei den Kommunen angekommen, sie haben sich nachgerade idealtypisch verhalten“, sagt Hager. „Aufgrund der nun stärker wachsenden Bevölkerung wird sich das Flächenkarussell voraussichtlich wieder schneller drehen. Flächensparen werde auch angesichts der neuen Herausforderungen ein klarer Trend und ein stabiles Leitbild bei der Entwicklung der Wohngebiete bleiben“.