Europäische Kulturtage Karlsruhe: Organisatoren ziehen positives Fazit

Karlsruhe (pm/amf) Zum Abschluss der Europäischen Kulturtage Karlsruhe am Sonntagabend haben die Organisatoren ein positives Fazit gezogen. „Die Europäischen Kulturtage haben dieses Jahr ein starkes politisches Statement abgegeben“, sagte Susanne Asche, Leiterin des Karlsruher Kulturamts, am Dienstag. Die Kulturtage beschäftigten sich in diesem Jahr aus künstlerischer Perspektive vor allem mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Den Organisatoren der Kulturtage sei es darum gegangen, die Diskussionen um die Bewältigung der Flüchtlingsströme aus einer künstlerischen Perspektive zu „befruchten“. Das Konzept sei nach Auffassung der Organisatoren aufgegangen und die Betrachtung des Themas mit den Augen von Kunst und Kultur habe neue Sichtweisen eröffnet. „Die offene Gesellschaft braucht offene, vernetzte Kulturinstitutionen als Orte des Dialogs. In diesem Sinne waren die EKT:2016 in gesellschaftlich bewegten Zeiten für Zuschauer wie Künstler gleichermaßen wertvoll“, sagte der Generalintendant des Badischen Staatstheaters Peter Spuhler. An 17 Tagen haben 27 Institutionen aus Kultur und Wissenschaft in über 70 Veranstaltungen in Ausstellungen, Ballett, Konzerten, Schauspiel, Filmen, Performances, Lesungen, Diskussionen und Führungen die unterschiedlichsten Facetten des Themas „Wanderungen –Glück | Leid | Fremdheit“ aufgezeigt. Diese fanden nach Angaben der Organisatoren regen Zuspruch.