Bei Bretten sind die Kängurus los

Bretten (ms) Kängurus sind in Deutschland eigentlich nur in einem Gehege anzutreffen. Zwei der Beuteltiere sind jetzt aber bei Bretten gesichtet worden. Sie stammen laut Polizei aus einem dortigen Tierpark und sind ausgebüxt. Bei den Kängurus handelt es sich um Wallabys. Sie sind sehr scheu und daher schwer einzufangen.

Ein Autofahrer meldete sich heute Morgen bei der Polizei und berichtete über seine verrückte Begegnung mit einem entlaufenen Känguru. Da er seiner Wahrnehmung nicht traute, näherte er sich dem Tier und informierte dann die Beamten. Auf Nachfrage bestätigte die Polizei, dass es sich offenbar um ein entlaufenes Tier aus einem Tierpark in Bretten handelt. Der hatte bereits eine Suchaktion organisiert, da gestern Vormittag fünf der Tiere ausbüxten. Aktuell befinden sich noch zwei auf der Flucht. Die anderen Kängurus wurden nach kurzer Zeit eingefangen. Hinweise nimmt die Polizei unter der 07252/5046-0 entgegen.

Flucht wohl gestern Nachmittag

Bisher sei noch nicht eindeutig geklärt, wie die insgesamt fünf Tiere entlaufen konnten. Sicher ist aber, dass der Zaun des Geheges beschädigt war. Dieser werde aber jeden Tag kontrolliert, so eine Angestellte.

Tiere schwer einzufangen

Die Tiere sind extrem schwer einzufangen, so eine Mitarbeiterin des Tierparks gegenüber Baden TV. Man müsse versuchen die Flüchtlinge in den Tierpark zurückzudrängen. Falls das nicht gelinge, müsse man die Tiere per Hand oder mit einem Kescher unter Kontrolle bringen. Die Verantwortlichen des Tierparks vermuten, dass sich die Kängurus in einem Waldstück hinter dem Park aufhalten.