Ausbau Enztalquerung verschiebt sich erneut

Pforzheim (pm/ij) Der Baubeginn für den sechsspurigen Ausbau auf der A 8 zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd verschiebt sich auf die zweite Jahreshälfte 2020. Eigentlich sollte der Baubeginn in diesem Sommer sein. Durch Bearbeitungsrückstände des Planungsbüros wurde dieser zunächst auf Ende 2019 verschoben. Auch dieser Termin ist nicht zu halten, so das Regierungspräsidium Karlsruhe. Erst eineinhalb Jahre später als ursprünglich geplant soll der Startschuss erfolgen.

Grund für die Verzögerung ist die fehlende und eigentlich zugesicherte Vorlage der vollständigen Planungs- und Ausschreibungsunterlagen bis Mai diesen Jahres. Laut Regierungspräsidium wird sich die Fertigstellung der Unterlagen um weitere Monate bis ins vierte Quartal 2019 verzögern. Davon betroffen sind die Straßenplanung und Ausschreibungsleistungen während zumindest die Planung der Ingenieurbauwerke zwischenzeitlich abgeschlossen ist, so das Präsidium weiter.

Die Planungsgemeinschaft begründet die weitere Terminverschiebung unter anderem mit unvorhersehbaren, betriebsinternen Ereignissen. Sie wolle nun das Planungsteam personell verstärken und bis Oktober 2019 die vollständige Planungs- und Ausschreibungsunterlagen vorlegen. Außerdem muss im Rahmen eines Monitorings monatlich der Planungsfortschritt dokumentiert und dem Regierungspräsidium berichtet werden.

Hintergrund:

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant seit Mitte 2017 den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen der Anschlussstelle Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung). Die Enztalquerung der A 8 ist einer von noch zwei verbliebenen Abschnitten für den sechsstreifigen Ausbau der gesamten A 8 in Baden-Württemberg. Die Maßnahme beinhaltet außerdem einen Umbau der Anschlussstelle der B 10 im Enztal, da diese nicht mehr leistungsfähig ist. Das Projekt wird von Beginn an von einem Projektkreis begleitet.