A5 zwischen Baden-Baden und Bühl: Rücksichtsloses Fahrverhalten und Nötigung

Baden-Baden (pol/msc) Eine Autofahrerin ist am gestrigen Freitagabend auf der A5 von einem Opel-Fahrer bedrängt und genötigt worden. 

Zwischen den Anschlussstellen Rastatt Süd und Bühl befuhr die Autofahrerin die A5 in Richtung Süden, als sich auf Höhe der Tank- und Rastanlage Baden-Baden ein roter Opel Zafira mit hoher Geschwindigkeit näherte. Nach Angaben der Polizei versuchte der Fahrer sich durch dichtes Auffahren und Tätigen der Lichthupe freie Fahrt zu verschaffen. Hierbei sei er so dicht aufgefahren, dass die VW-Fahrerin im Innenspiegel die Frontscheinwerfer und einen Teil der Motorhaube nicht mehr erkennen konnte. Nachdem der Opelfahrer den VW überholt hatte, setzte er sich vor den VW und bremste ihn aus. Nur durch eine Vollbremsung der VW-Fahrerin konnte ein Unfall vermieden werden. Der Opelfahrer setzte seine Fahrt mit moderater Geschwindigkeit fort. Nachdem die VW-Fahrerin wieder zum Opel aufgeschlossen hatte, überholte sie ihn, woraufhin Daraufhin das dichte Auffahre, Lichthupe und Ausbremsen von vorne begann. Nachdem sich die VW-Fahrerin durch Reduzierung der Geschwindigkeit dann einen Abstand zum Opelfahrer verschafft hatte, fuhr dieser auf den Standstreifen, um auf den VW zu warten. Bis zur Anschlussstelle Bühl wiederholten sich die Nötigungen. Wegen des rücksichtslosen Verhaltens des Opelfahrers kam es auf der Autobahn und im Ausfahrtsbereich der Anschlussstelle Bühl zu mehreren gefährlichen Situationen mit bislang noch unbekannten Verkehrsteilnehmern. Zeugen oder eventuell Geschädigte werden gebeten sich mit dem Verkehrsdienst-Außenstelle Bühl, unter der Telefonnummer 07223 80847112, in Verbindung zu setzen.