Tag Archiv: Drogen

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Verfolgungsfahrt in Lahr

Lahr (pol/vg) Ein 24-Jähriger wollte in Lahr am frühen Morgen um jeden Preis einer Polizeikontrolle entkommen und lieferte sich eine kurze Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer und Alkohol- und Drogeneinfluss stand und keinen Führerschein hatte. Die Polizei nahm den Mann fest. 

Beim Erkennen einer Polizeistreife gab der 24-jährige Fahrer eines Fiat am frühen Sonntagmorgen in der Lahrer Innenstadt Gas, um bloß nicht kontrolliert zu werden. Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr er mit seinen beiden Mitfahrern durch mehrere Straßen in der Lahrer Innenstadt, womit der Mann die Aufmerksamkeit einer weiteren Polizeistreife auf sich zog. Eine kurze Verfolgungsfahrt endete in der Obertorstraße. Dort fuhr der Fiat in Höhe des Hotel Löwen über eine Bodenwelle, hob ab und wurde bei der Landung beschädigt. Er streifte einen geparkten Mercedes und prallte schließlich gegen eine gusseiserne Straßenlaterne beim alten Rathaus.

Die drei Autoinsassen flüchteten zu Fuß. Der Fahrer konnte eingeholt und festgenommen werden. Wie sich herausstellte stand er deutlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Er hatte keinen Führerschein und sein Auto war weder  zugelassen noch versichert.  Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. Um die antike Straßenlampe musste sich das Elektrizitätswerk kümmern, da Stromkabel offen lagen.

Nach Raubüberfall auf Wettbüro in Berghausen: Mutmaßlicher Drogendealer geht Fahndern ins Netz

Pfinztal (pol/amf) Bei der Fahndung nach den Tätern, die am Mittwoch ein Wettbüro in Berghausen überfallen hatten, ist der Polizei ein 19-jähriger mutmaßlicher Drogendealer ins Netz gegangen. Der junge Mann war an jenem Abend mit einem Kleinwagen in der Berghausener Thomastraße unterwegs, wo ihn Fahndungskräfte der Polizeihundeführerstaffel kontrollierten, nachdem sie „intensiven Cannabisgeruch“ vernommen hatten.

Bei der Kontrolle stießen die Polizisten auf eine Sporttasche, in der sich rund 350 Gramm Marihuana befand – verpackt in elf Portionen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmte die Polizei weitere zwölf Gramm Cannabis, eine Feinwaage, einen Schlagring sowie eine scharfe Neun-Millimeter-Patrone. Bis zu den Durchsuchungen am Mittwoch war der 19-Jährige nach Angaben der Behörden polizeilich nicht auffällig gewesen.

Zahl der Drogentoten im Südwesten gestiegen

Stuttgart/Karlsruhe (pm/amf) Die Zahl der Drogentoten in Baden-Württemberg ist im abgelaufenen Jahr gestiegen. Das gab das Landesinnenministerium heute bekannt. 170 Menschen kamen 2016 durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben – 2015 waren es noch 142. Die nach wie vor meisten Todesopfer fordert Heroin – 30 Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen einer Heroin-Überdosis. In 30 weiteren Fällen war der Mischkonsum von Heroin in Verbindung mit anderen Drogen, Ausweichmitteln, Medikamenten und Alkohol todesursächlich, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Von den 170 Drogentoten waren 145 männlich und 25 weiblich. Das Durchschnittsalter lag nach Angaben des Innenminsteriums mit 35,9 Jahren unter dem des Vorjahres (37,2). Die meisten Drogentoten wurden 2016 in der Landeshauptstadt Stuttgart gezählt – dort starben 18 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mannheim und Freiburg mit jeweils zwölf Drogentoten. Im Stadtkreis Karlsruhe registrierte die Polizei im vergangenen Jahr neun Drogentote – fünf mehr als im Jahr zuvor. Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe waren im abgelaufenen Jahr 17 Drogentote zu verzeichnen.

Anstieg von Todesopfern durch „Legal Highs“

Auch die vermeintlich als ungefährlich geltenden psychoaktiven Rauschgiftmittel, sogenannte „Legal Highs“, forderten 2016 landesweit mehrere Todesopfer. 14 Menschen kamen nach Angaben des Ministeriums beim Konsum der „Kräutermischungen“ ums Leben. 2015 lag die Zahl noch bei vier Todesopfern.

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Landau: 2,5 Kilogramm Drogen – Mutmaßlicher Dealer festgenommen

Landau (pol/amf) Die Landauer Kriminalpolizei hat einen 21-jährigen mutmaßlichen Drogendealer am Dienstag festgenommen. Das teilte die Polizei heute mit. Bei einer von der Staatsanwaltschaft beantragten Durchsuchung der Wohnung des 21-Jährigen beschlagnahmten die Beamten rund 2,5 Kilogramm verschiedenster Drogen – darunter unter anderem Kokain, Amphetamin und Marihuana. Der Beschuldigte war laut Polizei in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen.

Der 21-Jährige war ins Visier der Drogenfahnder geraten, als er auf einer Internetplattform verschiedene Drogen bestellt hatte. Während der Durchsuchungsmaßnahme zeigte sich der junge Mann zunächst kooperativ, bevor er plötzlich versuchte aus der Wohnung zu fliehen. Die Einsatzkräfte konnte ihn jedoch daran hindern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft befindet sich der Beschuldigte derzeit in Untersuchungshaft.

Karlsruher Polizei verhaftet Drogendealer

Karlsruhe (pol/ms) Die Polizei hat am Mittwochabend einen 30-jährigen Serben verhaftet. Der Mann war gerade dabei einen Deal abzuwickeln, als die Beamten zuschlugen. Sie stellten Marihuana und mutmaßliches Dealgeld fest – der vermeintliche Dealer sitzt nun in Untersuchungshaft.

Zivilbeamte ertappten den aus Serbien stammenden Mann an der Zähringer-, Ecke Waldhornstraße gegen 18 Uhr, als er mutmaßlich einem 47-jährigen Ghanaer Marihuana verkaufen wollte. Die folgende Durchsuchung der beiden Verdächtigen führte schließlich zur Sicherstellung von sieben Tütchen Marihuana von jeweils etwa einem Gramm und mutmaßlichem Dealgeld.

Polizei verhaftet Drogendealer aus Graben-Neudorf

Graben-Neudorf (pol/amf) Die Polizei hat einen 26-jährigen mutmaßlichen Drogendealer aus Graben-Neudorf am Donnerstag festgenommen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Karlsruhe einen Durchsuchungsbefehl erteilt hatte, durchkämmten Polizisten die Wohnung des 26-Jährigen und fanden dabei unterschiedliche Drogen in teilweise größeren Mengen vor. 

Die Rauschgiftfahnder beschlagnahmten bei der Durchsuchung rund 1,2 Kilo Marihuana, über 80 Ecstasy-Tabletten, 85 Gramm Amphetamin, 10 Gramm Methamphetamin, 18 Gramm Kokain sowie 65 Gramm Psilocybin-Pilze. Darüber hinaus steht der 26-Jährige, der bereits zuvor wegen Drogen- und Eigentumsdelikten auffällig geworden worden war, im Verdacht, seit April an einen bekannten Abnehmer mehrere hundert Gramm Marihuana verkauft zu haben. Der mutmaßliche Dealer befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft.

© Hauptzollamt Karlsruhe

Zöllner beschlagnahmen 1,2 Kilogramm Kokain

Hockenheim/Karlsruhe (pol/amf) Fahnder des Hauptzollamts Karlsruhe haben bei einer Routinekontrolle auf der A6 bei Hockenheim-West 1,2 Kilogramm Kokain im Wert von knapp 40.000 Euro beschlagnahmt. Ein 28-jähriger Fahrer und dessen 26-jähriger Beifahrer aus der Schweiz hatten die Drogen in einer Reisetasche verstaut, teilte das Zollamt heute mit. Zuvor hatten die beiden angegeben, keine für den Zoll relevanten Waren dabei zu haben.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Sie müssen nun mit mehrjährigen Freiheitsstrafen rechnen. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Stuttgart aufgenommen.

Schlag gegen Rauschgifthandel in Karlsruher Innenstadt: Sechs Drogendealer festgenommen

Karlsruhe (pol/amf) Die Polizei hat in der Karlsruher Innenstadt am Donnerstag drei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mit. Bei den Festgenommen handelt es sich nach Angaben der Behörden um zwischen 18 und 29 Jahre alte Asylbewerber aus Gambia. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, an bestimmten Plätzen in der Innenstadt, insbesondere am Berliner Platz, über einen längeren Zeitraum Marihuana verkauft zu haben. Bereits Anfang dieser Woche hatten Polizisten drei andere, ebenfalls aus Gambia stammende Verdächtige in Karlsruhe und Sulzfeld festgenommen. Alle sechs Verdächtigen befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft.

Ermittler des Rauschgiftdezernats beobachteten eigenen Angaben zufolge bereits seit Anfang dieses Jahres, dass sich an bestimmten Plätzen in der Innenstadt, besonders dem Berliner Platz, vermehrt gambische Asylbewerber aufhielten und dort mit Rauschgift handelten. Die Männer wechselten mehrmals täglich ihren Standort. Bei den Käufern handelte es sich um Personen verschiedener Nationalitäten und Gesellschaftsschichten, so die Ermittler. Auch Jugendliche seien unter den Abnehmern gewesen.

Seit April wurden intensive und umfangreiche Observations- und Kontrollmaßnahmen gegen die Rauschgifthändler durchgeführt. Nach Angaben der Karlsruher Polizei seien die Ermittlungen in  enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft erfolgt. Neben den Festnahmen der mutmaßlichen Dealer leiteten Polizei und Staatsanwaltschaft gegen eine Vielzahl weiterer Verdächtiger Strafverfahren ein, teilten beide Behörden am Freitag mit.

Gleichzeitig kündigten Staatsanwaltschaft und Polizei an, dass in der Karlsruher Innenstadt auch in Zukunft sowohl offene als auch verdeckte Kontrollmaßnahmen durchgeführt werden.

330 Fahrten unter Alkoholeinfluss

Baden-Württemberg (pm/an) Bei der Europäischen Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen wurden allein in Baden-Württemberg 330 Fahrten unter Alkohol- und 137 Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt. Im vergangenen Jahr verunglückten bei Alkohol- und Drogenunfällen auf baden-württembergischen Straßen 1.878 Menschen, davon 44 tödlich.

„Alkohol und Drogen sind eine häufige Unfallursache. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss am Steuer sitzt, gefährdet sich und das Leben anderer Menschen“, sagt der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf die Ergebnisse der jährlich stattfindenden europaweiten Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Dabei hatte die Polizei vom 6. bis 12. Juni dieses Jahres allein in Baden-Württemberg 330 Fahrten unter Alkohol- sowie 137 Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt. 135 Fahrzeugführer mussten ihren Führerschein abgeben.

„Die leichtfertig getroffene Entscheidung, sich ans Steuer zu setzen, ob-wohl man Alkohol oder Drogen konsumiert hat, kann ein Leben tiefgrei-fend verändern und erschüttern“, mahnt Strobl. „Es geht dabei nicht nur um einen verlorenen Führerschein oder strafrechtliche Konsequenzen. Es geht um die Gesundheit und um das eigene und fremde Leben“, so der Landesinnenminister. „Selbst geringe Mengen an Alkohol oder Drogen können die Aufmerk- samkeit und die Reaktionsfähigkeit drastisch heruntersetzen“, sagt Strobl.

Um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu stärken, werde die Polizei weiterhin durch eine konsequente und flächendeckende Verkehrsüberwachung und mit gezielten Aufklärungsmaßnahmen gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr vorgehen.

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